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Joachim Bauer_Selbststeuerung

Zentrales Thema dieses Buches ist Frage, ob der Mensch angesichts seiner biologischen und sozialen Prägungen ein in seinem Verhalten vollständig vorherbestimmtes, determiniertes Wesen ist, oder ob ihm – ungeachtet dieser Prägungen– Freiheitsräume und Entscheidungsspielräume zur Verfügung stehen. Das Buch vertritt keine naive optimistische Position, eher im Gegenteil: Nicht nur der Beschreibung der biologischen und sozialen Prägungen, auch der Darstellung der vielfältigen Möglichkeiten, wie sich Menschen in ihrem Verhalten sublim beeinflussen oder manipulieren lassen, gibt Joachim Bauer großen Raum. Natürlich setzt sich das Buch auch mit den Argumenten auseinander, mit denen vor einigen Jahren zunächst Benjamin Libet, später dann Gerhard Roth und Wolf Singer den Menschen zu einem total determinierten Wesen ohne jeglichen freien Willen erklärt haben. Die Argumente der genannten drei Wissenschaftler werden von Bauer ausführlich wiedergegeben und dann überzeugend widerlegt.

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Den Kern des Buches aber bilden zwei Fragen: Die erste betrifft die Voraussetzungen, welche gegeben sein müssen, damit Kinder so etwas wie einen freien Willen entwickeln und Erwachsene ihre Autonomie verteidigen können. Die andere Frage betrifft die Bedeutung des freien Willens -und der aus ihm abgeleiteten die Fähigkeit zu guter Selbststeuerung- für den Erhalt oder für die Wiedererlangung der Gesundheit. In beiden Fällen sind es die vielfältigen Verführungsangebote unserer den ständigen Konsum fördernden – und fordernden – Überflussgesellschaft, die Menschen zunehmend zu Reiz-Reaktions-Maschinen machen. Wie schon Viktor Frankl erkannte, ist es jedoch genau dieser Raum zwischen Reiz und Reaktion, also die Fähigkeit des Innehaltens und des Reflektierens, die das möglich macht was wir einen freien Willen nennen. Da Stress, Beschleunigung und Überfluss diesen Raum für immer mehr Menschen immer mehr einengen, sieht Bauer die westlichen Länder auf dem Weg in „süchtige Gesellschaften“. Selbststeuerung, dies wird in Bauers Buch deutlich herausgestellt, bedeutet weder Lustfeindlichkeit noch Askese, im Gegenteil. Für Joachim Bauer ist gelingende Selbststeuerung identisch mit guter Selbstfürsorge, sie entspreche einer Haltung sich selbst gegenüber so wie sie gute Eltern ihrem Kind gegenüber einnehmen würden. Achtsam zu leben und selbst gesetzte mittel- und langfristige Ziele des eigenen Lebens im Auge zu behalten (eine sogenannte „eudaimonische“ Lebensweise) habe, wie Bauer zeigt, ein Gen-Aktivierungsmuster zur Folge, das vor Herzkrankheiten, Krebs- und Demenzerkrankungen schütze. Medizinische Befunde bzw. Erkrankungen seien, so Bauer, ein „Weckruf“, die Selbstfürsorge auf den Prüfstand zu stellen und gegebenenfalls zu verbessern. Da Menschen mit einer Erkrankung nicht nur körperlich, sondern auch psychisch geschwächt seien, bedürfe eine Verbesserung der Selbstfürsorge des Patienten einer Stärkung der „Selbstkräfte“ durch die behandelnden Ärztinnen, Ärzte und durch die an der Behandlung beteiligten Pflegekräfte. Die Schulmedizin könne ihre Potentiale erst dann voll entfalten, wenn sie ihre evidenzbasierten Therapiemaßnahmen mit einer Stärkung der Selbstheilungskräfte (des „inneren Arztes“) verbinde.

Selbststeuerung die Wiederentdeckung des freien Willens Arbeit warum sie uns glücklich oder krank macht Schmerzgrenze vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt Das Gedächtnis des Körpers wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern Das kooperative Gen Evolution als kreativer Prozess Abschied vom Darwinismus Prinzip Menschlichkeit warum wir von Natur aus kooperieren Warum ich fühle, was Du fühlst Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone Lob der Schule Sieben Perspektiven für Schüler, Lehrer und Eltern Die Alzheimer-Krankheit

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